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Umwelt

19. Januar 2016

Betten in der Flüchtlingskrise

Betten in der Flüchtlingskrise
© THW AfA Trier

Erstaufnahmeeinrichtungen

Wie das Foto zeigt, werden unsere Schultz Etagenbetten auch in den Erstaufnahmelagern zur Unterbringung von Flüchtlingen eingesetzt. Der Aufbau der Betten erfolgte hier in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Trier durch den THW.

In der gesamten Bundesrepublik werden leerstehende Kasernen, Sporthallen, ehemalige Fabrikgebäude und Messehallen zur Unterbringung von Flüchtlingen umfunktioniert. Der Bund, die Länder und die Kommunen arbeiten Hand in Hand mit institutionellen Hilfsorganisationen. Auch die Bundeswehr, die Bundes- und Landespolizei organisieren vielerorts den Aufbau der Notunterkünfte.

Häufig durch Freiwillige unterstützt, werden die Flüchtlingsheime bundesweit mit Einrichtungen, wie Stühlen, Tischen, Schränkenund Betten bestückt. Einfache Trennwandsysteme sorgen für ein Minimum an Privatsphäre, teils werden hierzu auch nur Bettlaken zwischen den Etagenbetten aufgehängt, um wenigstens ein wenig Sichtschutz zu haben (unsere Schränke werden alternativ als Trennwände oder Raumteiler genutzt).

Damit die große Zahl der Flüchtlinge untergebracht werden kann, wurden in den letzten Monaten zunehmend Zeltstädte und Containersiedlungen errichtet. Der Einbruch des Winters verschärft hier allerdings die Probleme. Künftig soll die bundesweite Förderung und der Ausbau von Sozialwohnungen auch die Unterbringung der Asylanten erleichtern.

Besonders die Unterbringung alleinstehender Frauen, Jugendlicher und Kinder muss hier im Vordergrund stehen.

Die Bundesanstalt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) koordiniert die Neuankömmlinge und ist für die Bearbeitung der Asylanträge zuständig. Über das elektronische Verteilungssystem "Easy" werden die Flüchlinge, entsprechend dem "Königsteiner Schlüssel", auf die einzelnen Bundesländer verteilt. Derzeit eine gigantische Aufgabe, weshalb zu verstehen ist, dass noch nicht alles rund läuft.

Bei der Ausstattung der Notunterkünfte arbeiten wir mit einigen Bundesländern, vielen Städten und Gemeinden sowie Organisationen wie ASB, Caritas, DRK, Johannitern, Malteser Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen zusammen. Wir schaffen durch die Qualität unserer Produkte nachhaltige Lösungen, sodass heute zum Beispiel die Etagenbetten in Notunterkünften für Flüchlinge eingesetzt werden, in Zukunft aber auch dauerhaft genutzt werden können, wie z.B. für Jugendveranstaltungen, Übergangswohnheime, Herbergen, Sozialwohnungen uvw.. Alternativ können unsere Etagenbetten zu Einzelbetten zerlegt werden und den Flüchlingen oder Asylanten mitgegeben werden, deren Asylantrag anerkannt wurde. So werden die Sozialämter entlaßtet, indem Sie das Inventar (für die Erstausstattung) nicht ein zweites mal beschaffen müssen.

Referenz

So belieferten wir z.B. im Jahr 1989 (in der Aus- und Übersiedlerwelle) unter vielen anderen, eine Stadt in NRW mit unseren Etagenbetten. Wie wir jetzt hörten, kommen diese Betten noch heute - 26 Jahre später - in unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz, das einzige Verbrauchsgut sind im Laufe der Zeit: die Auflegematratzen. Unseren Betten geben wir 2 Jahre Garantie mit auf den Weg. Sollten Sie Bedarf an soliden Etagenbetten haben - testen Sie unsere "unkaputtbaren Betten"!

Zukunftskongress

Am 16. März 2016 findet im Bundespresseamt in Berlin ein Zukunftskongress zum Thema Migration & Integration statt. Hier werden die dringlichen und praktischen Fragen der aktuellen Flüchtlingssituation für Kommunen, Länder und Bund diskutiert. Politiker und Praktiker (vor Ort) sollen sich austauschen.

Mehr Informationen zu unseren Etagenbetten finden Sie unter: Stockbetten Notunterkünfte

Etagenbetten Trennwände

Nicolas

Nicolas Schultz

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