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25. Oktober 2019

Happy Halloween

Happy Halloween

Kürbis schnitzen an Halloween

Wen faszinieren sie nicht, die hell erleuchteten Kürbisköpfe zum Halloweenfest? Auch unsere Wiesbadener Crew hat den gestrigen Abend genutzt und einige Kürbisse verunstaltet. Das Ergebnis sehen Sie oben.

Das Schnitzen und Ritzen von Kürbissen macht nicht nur Spaß und dekoriert heute den Zugang zu unseren Büroräumen, es ist auch eine handwerkliche Herausforderung. Wie wir erkannten, gibt es aber auch die unterschiedlichsten Arten mit dem Licht einer Kerze zu spielen:

Das richtige Werkzeug zum Kürbisschnitzen

Wer nur mit einem Messer arbeitet, schränkt seine Möglichkeiten ein. Ein spitzes, kleines Messer zum Vorziehen der angezeichneten Linien (Maske/Fratze/Motiv) präzisiert den späteren Schnitt. Nach wenigen Minuten zieht sich die Haut des Kürbis leicht zusammen, sodass mit einem größeren Messer ein tiefer Schnitt erfolgen kann, oder mit einem Hobel bzw. scharfen Spachtel die Oberfläche des Kürbis abgetragen werden kann.

Werkzeuge aus der Holzbearbeitung sind extrem hilfreich:

Bitte vergessen Sie aber später nicht die Reinigung der Werkzeuge, sonst grüßen die Kollegen aus der Werkstatt.

Woher kommt der Brauch mit den Kürbissen?

Laut einer Legende lebte vor langer Zeit in Irland ein übler Bursche namens Jack Oldfield. Am Vorabend des Allerheiligen Festes saß der Trunkenbold wieder mal in einer Kneipe, als sich der Teufel zu ihm gesellte. Jack bat den Teufel um einen letzten Drink, wofür er ihm seine Seele versprach.

Um die Zeche zu bezahlen, verwandelte sich der Teufel in eine Münze. Doch statt zu zahlen, steckte Jack die Münze schnell in seine Geldbörse, wo sich auch ein silbernes Kreuz befand. Der Teufel konnte sich aufgrund des Kreuzes nicht zurückverwandeln. Für seine Freiheit versprach der Teufel, Jacks Leben noch um weitere 10 Jahre zu verschonen.

Nach 10 Jahren erschien der Teufel Jack am Vorabend zu Allerheiligen erneut und forderte den vereinbarten Preis. Jack bat den Teufel abermals um einen letzten Gefallen, er sollte ihm einen frischen Apfel von einem hohen Baum pflücken. Als der Teufel auf den Baum geklettert war, ritzte Jack schnell ein Kreuz in den Stamm, sodass der Teufel den Baum nicht verlassen konnte. Wieder handelte Jack einen Deal aus. Der Teufel versicherte Jacks Seele auf ewig in Ruhe zu lassen.

Viele Jahre später verstarb Jack und bat im Himmel vergebens um Einlass. Auch in der Hölle wurde er abgewiesen und vom Teufel zurückgeschickt, woher er gekommen war. Da der Weg aber sehr dunkel, kalt und weit war, gab ihm der Teufel ein Stück glühende Kohle und eine Rübe als Wegnahrung mit. Doch Jack nutzte die Rübe als Laterne, indem er sie aushöhlte und die glühende Kohle hinein legte.

Seither soll alljährlich zu Allerheiligen die umherwandernde Seele des Jack Oldfield mit der erleuchteten Rübe (Kürbis) in der Hand zurückkehren.

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Nicolas Schultz

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